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Das Mittelalter

Das europäische Mittelalter

Als Mittelalter wird eine etwa 1000-jährige Zeitepoche der europäischen Geschichte bezeichnet, die nach dem Ende des antiken römischen Reiches begann. Historiker ordnen dabei die Zeit von etwa 500 bis 1500 dieser Bezeichnung zu. Der Zeitrahmen bindet sich aber nicht an bestimmte historische Ereignisse und natürlich haben die Menschen jener Zeit noch keinen Bezug zu dem Begriff des Mittelalters gehabt.

Seinen Namen verdankt das Mittelalter einigen italienischen Humanisten des 15. Jahrhunderts, wobei sich dieser Begriff bei Historikern erst viel später durchsetzt.

In 1000 Jahren Geschichte hat sich viel ereignet. Wenn man heute von der Epoche des Mittelalters spricht, dann wird dies oft von Vorstellungen einer dunklen Epoche begleitet, in der Grausamkeit, Krieg, Krankheit und breite Armut vorherrschten. Das Mittelalter scheint in der Gedankenwelt vieler Menschen ein düsteres Kapitel zwischen der Antike und der Neuzeit gewesen zu sein.

Aber so düster war die Realität jener Zeit wahrscheinlich nicht, auch wenn man davon ausgehen kann, dass das Leben im Allgemeinen schon sehr hart war. Kriege und Krankheiten führten zu einer sehr hohen Sterblichkeitsrate, andererseits suchte und fand man auch damals ausschweifendes Vergnügen.

In den folgenden Rubriken wird das Mittelalter etwas genauer unter die Lupe genommen.

Das Leben im Mittelalter

Bücher über das Mittelalter

Literatur und Bücher über das Mittelalter

Es gibt zahlreiche Sachbücher und Romane, die sich mit dem Mittelalter beschäftigen.

Nicht alle Bücher halten, was sie versprechen. Empfehlungen und Rezensionen helfen dabei, den Überblick zu bewahren und einige sehr lesenswerte Stücke herauszuheben.

 

Die Epochen des Mittelalters

Die Epochen des Mittelalters

Die meisten Historiker untergliedern das Mittelalter in drei grundlegende Epochen: Das Frühmittelalter, das Hochmittelalter und das Spätmittelalter. Wie so oft in historischen Betrachtungen gibt es aber auch keine verbindlichen strengen Grenzen in den Übergängen.

Auch der gesamte Zeitrahmen des Mittelalters ist fließend, auch wenn er in den meisten Quellen mit dem Beginn um 500 und dem Ende um 1500 zu finden ist.

 

Ritter in Rüstung

Die mittelalterliche Stadt

Während die Anzahl der Städte im Frühmittelalter, welche eher Reste römischer Städte waren, sehr überschaubar war wuchs die Zahl der Städte ab 1100 deutlich an.

Es entstanden unterschiedliche Typen von Stadtanlagen, deren Einwohner auf Basis des eingeführten Stadtrechts über mehr Rechte und Pflichten als die Dorfbevölkerung vefügten.

 

Sieben Wunder Jena

Das Rittertum

Das Rittertum hatte seine Ursprünge im germanischen Gefolge. Das adlige Rittertum erlebte seine Blütezeit, und der Ritter wurde zur Leitfigur der höfischen Gesellschaft an den Kaiser- und Fürstenhöfen.

Der Begriff Ritter bezeichnet in erster Linie einen Berufsstand vor allem im Hochmittelalter.

 

mittelalterliche Waffen

Waffen im Mittelalter

Die Waffen im Mittelalter umfassten mit Schutzwaffen, Angriffswaffen und Turnierwaffen drei maßgebliche Kategorien, die es lohnt, näher zu betrachten.

Ein maßgebliches Ziel der Ausbildung eines Ritters war die sichere Beherrschung von Angriffs- und Verteidigungswaffen, wobei der Schutz natürlich auch eine große Rolle spielte.

 

Bauern im Mittelalter

Die Bauern und das Landleben

Der Bauernstand bildete in Zentraleuropa bis weit in die Neuzeit hinein die zahlenmäßig größte Bevölkerungsschicht.

Das Leben der Bauern war im Mittelalter neben den langen und harten Arbeitszeiten auch durch Armut, Seuchen, Raubüberfälle und Naturkatastrophen geprägt. So war es nicht verwunderlich, dass nur wenige älter als 40 Jahre wurden.

 

Kreuzzüge im Mittelalter

Die Kreuzzüge

Jerusalem war das Ziel der meisten Kreuzritter, die sich zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert auf den Weg in den Nahen Osten machten.

Insgesamt kam es zu sieben Kreuzzügen, an denen in Summe mehrere Hunderttausend Menschen teilnahmen. Die während der Kreuzzüge umkämpften Gegenden waren einst Teil des christlichen Oströmischen Reichs gewesen.

 

Mönch

Mönche, Orden, Kloster

Das Europa des Mittelalters ist sehr schnell durchdrungen von den Gründungen einer Vielzahl an Männer- und Frauenklöstern. Durch ihre Unabhängigkeit und ihre proftable Verwaltung werden die gegründeten Klöster sehr schnell reich und mächtig, was vielen Herrschenden zum Dorn im Auge wird.

Obgleich die Mehzahl der geistlichen Orden eine christliche Lebensführung und spirituelle Erfahrungen anstrebten, gab es doch oft deutliche Unterschiede.

 

Hexenverfolgung

Hexenverfolgung

Auch wenn wir die Hexenverfolgungen hauptsächlich in Verbindung mit dem Mittelalter sehen, so waren sie keinesfalls eine auf diese Geschichtsepoche begrenzte Erscheinung. Erste bekannte Verurteilungen von Hexen gab es im 13. Jahrhundert mit dem Aufkommen der Inquisition, aber diese führten nur sehr selten zur Todesstrafe.

Während der Zeiten der Hexenverfolgung spielten oftmals Denunziationen mit ganz persönlichen Gründen eine wichtige Rolle.

 

Tod im Mittelalter

Tödliche Krankheiten

Wegen mangelnder Hygiene konnten sich im Mittelalter viele Krankheiten schnell und weit ausbreiten. Besonders die fehlende Kanalisation in den aufkomemnden Städten unterstützte diese Problematik.

Dazu kam die weit verbreitete Annahme, dass Krankheiten als Strafe Gottes oder als das Werk des Teufels empfunden wurden..

 

Anatomieturm Jena

Dynastien und Herscher im Mittelalter

Die Jahrhunderte des Mittelalters waren in Europa geprägt durch einige auch heute noch bekannte Herrscherhäuser.

Zu den dominierenden Namen zählten u.a. die Merowinger, die Karolinger, die Ottonen, die Staufer, die Welfen und Habsburgen.

Lassen sie uns einen Blick darauf werfen.

 

Wissenschaft im Mittelalter

Wissenschaft im Mittelalter

Man muss leider sagen, dass die europäischen Wissenschaften im Mittelalter nicht so weit entwickelt wie in der Antike waren. Vieles war in Vergessenheit geraten, Prioritäten haben sich verändert udn einige bereits bekannte Grundlagen wurden verleugnet.

Erst im Hochmittelalter wurden wieder wissenschaftliche Leistungen auf höherem Niveau erbracht.

 

Handwerk im Mittelalter

Berufe und Handwerk im Mittelalter

Handwerker waren im Mittelalter meist freie Leute, was den bauern in der Regel verwehrt blieb. Wichtige handwerkliche Berufe waren Töpfer und Schmiede.

Das rasante Wachstum der Städte und die dadurch verbundene starke Nachfrage an Waren ließen das Handwerk erblühen. Viele Handwerker schlossen sich zu Zünften zusammen.

 

Historischer Markt

Der Markt im Mittelalter

Der Marktplatz im Mittelalter war nicht nur ein Ort wirtschaftlichen Handelns und von Verkaufsaktivitäten. Der Markt war Begegnungsstätte von Kultur und Wirtschaft und wurde schnell Zentrum aller entstehenden Städte.

So entsteht auch eine Marktordnung mit Spielregeln und Regularien.

 

Spielleute

Spielleute - das fahrende Volk

Als Spielleute wurden im Mittelalter die für die kulturelle Unterhaltung und die Tanzmusik zuständigen Musiker bezeichnet, die damit ihren Lebensunterhalt verdienten.

Allerdings war mit dem Begriff eine soziale Herabsetzung verbunden, denn die Spielleute gehörten zu den „Fahrenden“, dem fahrenden Volk, welche als ehrlos und rechtslos galten.

 

Weihnachten im Mittelalter

Weihnachten im Mittelalter

Auch im Mittelalter feierte man schon Weihnachten. So wurden zum Beispiel die Krippenspiele schon im 11. Jahrhundert aufgeführt. Und von den ersten Weihnachtsmärkten wird schon im 14. Jahrhundert berichtet.

Aber viele heute bekannten Traditionen kamen erst nach dem Mittelalter auf.

 

redewendungen

Redewendungen im Mittelalter

Wir verwenden im heutigen Alltag sehr viele Redewendungen, von denen wir kaum eine Vorstellung ihres Ursprungs haben. Viele dieser Redensarten haben ihr Dasein im Mittelalter gestartet.

In der Literatur über das Mittelalter finden sich nachvollziehbare Erklärungen der im Volksmund verwendeten Redewendungen.