Das Wasserpalais in Pillnitz Blick von der Elbe auf das Wasserpalais in Pillnitz Pillnitzer Schlosspark im Frühling Chinesischer Garten Pillnitz Blütenpracht in Pillnitz
Karte Bad Dueben

Öffnungszeiten


Schlosspark Pillnitz

ist täglich von 5 Uhr bis Einbruch der Dämmerung geöffnet

Anschrift

Schlösser und Gärten Dresden
Geschäftsstelle Schloss & Park Pillnitz
August-Böckstiegel-Straße 2
01326 Dresden

Telefon+49 (0) 351 26 13-260

email:

pillnitz@schloesserland-sachsen.de

Geschichte

Schloss und Park Pillnitz bei Dresden

Verspielte Palais und der Glanz des sächsischen Hofes

Die Schlossanlage in Pillnitz, so wie sie sich heute den vielen Tausend Besuchern präsentiert, ist das Ergebnis einer über 100 Jahre dauernden Bautätigkeit. Dabei sind die Restaurierungsarbeiten, die besonders nach den verheerenden Bombenangriffen am Ende des zweiten Weltkrieges notwendig wurden, nicht eingerechnet. Wie so oft in der Geschichte bedeutender Herrscher und Persönlichkeiten war der Anlass für den Bau oder Kauf eines Schlosses das Geschenk für eine Mätresse. Aber die zwei ersten Bewohnerinnen hatten damit kein lang anwährendes Glück. Die Erste starb nach wenigen Monaten an Blattern und die Zweite, die Gräfin Cosel, fiel in Ungnade und verbrachte den langen Rest ihres Lebens statt im Glanz von Schloss Pillnitz im Turm der Burg Stolpen. August der Starke schuf dann allerdings in den folgenden Jahren eine Schloss- und Parkanlage, die den Glanz und Gloria des sächsischen Hofes in Dresden in vollem Maße verkörperte. Ursprünglich sollte die gesamte Anlage allerdings sogar fast viermal so groß werden wie sie heute ist.

Man merkt den einzelnen Gebäuden und der Parkanlage die Kunst- und Modeerscheinungen jener Baujahre an. So war August der Starke sicher einer der ersten Bauherren, die die damalige Anlehnung an asiatische Aspekte der Baukunst in großem Stil in reale Gebäude umsetzte. Diese sogenannte Chinoiserie findet sich in vielen Pillnitzer Gebäuden wieder, wobei sicher die Elbeseite des Wasserpalais am dominantesten ist. Man sieht den Stil auch an den interessanten Dachformen anderer Schlossgebäude, aber auch in den zahlreichen Wandmalereien. Die Stile der verschiedenen Schlösser ähneln sich trotz der verschiedenen Baujahre. Hier haben die Architekten eine gewisse Harmonie gesucht und gefunden, so dass das Wasserpalais, das Bergpalais und das neue Palais ein sehr harmonisches Ganzes innerhalb der Parkanlage bilden.

Der Barocke Garten

Der Barocke Garten ist innerhalb der Anlage in Pillnitz der älteste erhaltene Teil. In diesem Teil des Schlossparks befinden sich auch noch die Charmillen der Gräfin Cosel, beschnittene Weißbuchenhecken, und mittlerweile auch die im Original erhaltenen Pillnitzer Tritonengondel, mit der sich die sächsischen Kurfürsten und Könige auf ihrem Weg nach Pillnitz befördern ließen.

Der Englische Garten

Friedrich August III ließ ab 1778 einen Garten im englischen Stil anlegen. Im Gegensatz zu dem Barocken Garten ist der englische Garten mit dem Pavillion und dem künstlichen Teich eher in einer natürlich wirkenden Art angelegt. Hier tummeln sich verschiedenen Entenarten und man findet auch an heißen tagen ein schattiges Plätzchen.

Die Pillnitzer Kamelie

Die wohl größte Attraktion des Englischen Gartens und damit des Pillnitzer Schlossgartens ist die über 200-jährige japanische Kamelie, die seit vielen Jahren in eigens dafür gebauten Haus mit Klimatisierung untergebracht ist. Kurfürst Friedrich August III. war ein begeisterter Naturinteressent und es gelang ihm, diese für damalige Verhältnisse botanische Seltenheit nach Pillnitz nach Deutschland zu bringen. Mittlerweile ist die seit 1801 am gleichen Standort befindliche Kamelie auf eine Höhe von neun Metern gewachsen und hat jedes Jahr zwischen 30.000 und 40.000 Blüten. Die Kamelie bekam schon vor mehr als 100 Jahren ein Schutzhaus und es ist wohl fast ein Wunder, dass die Kamelie einst bei einem Brand in dem Schutzhaus kaum beschädigt wurde.

Bildergalerie der Park- und Schlossanlage Pillnitz

Burgen, Schlösser und Ausflugsziele im Umkreis von Pillnitz

 

Schloss Moritzburg

Die Moritzburg bei Dresden

Der Herzog Moritz ließ sich 1542 vor den Toren Dresdens ein Jagdschloss errichten und nach ihm ist auch dieses wunderschöne Wasserschloss benannt, das sicher das schönste seiner Art in Sachsen ist. Im Schloss muss man sich unbedingt das kürzlich restaurierte „Moritzburger Federzimmer“ anschauen und man sollte sich nicht den Spaziergang durch den weitläufigen Park zum Fasanenschlösschen mit seinem kleinen Hafen und dem Leuchtturm entgehen lassen.

 

 

Dresden

Dresden

Die sächsische Landeshauptstadt liegt malerisch an der Elbe und hat für Touristen und Besucher sehr viel zu bieten. Neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten aus mehreren Jahrhunderten wie dem Dresdner Zwinger., der Frauenkirche und der Semperoper gibt es zahlreiche Schlösser, Burgen und Parks in und um Dresden zu entdecken. Man kann aber auch einfach nur an den prachtvolle Uferpromenaden spazieren gehen und eines der zahlreichen interessante Museen besuchen.

 

 

Schloss Wackerbarth bei Radebeul

Schloss Wackerbarth

Am Rande von Radebeul bei Dresden liegt das Weingut Schloss Wackerbarth. Die Schlossanlage mit ihrem Park am Hange eines Weinberges beherbergt ein sehr schönes Schloss aus der Barockzeit und eine Sektkellerei.

 

 

Burg Stolpen in Sachsen

Burg Stolpen

Die Burg Stolpen ist eine eine wunderschöne Burganlage in der Nähe von Dresden mit einer interessanten und teilweise gruseligen Geschichte. Hier verbrachte Gräfin Cosel die letzten 50 Jahre ihres Lebens als Gefangene ihres ehemaligen Geliebten Augusts des Starken

 

 

Albrechtsburg

Die Albrechtsburg bei Meissen

Hoch über dem sächsischen Meissen steht ein beeindruckendes Ensemble, das hauptsächlich aus der Albrechtsburg, dem Bischofsschloss und dem gotischen Dom besteht. Im Burghof und dem Schloss Albrechtsburg finden öfters Konzerte und kleinere Theateraufführungen statt. Der benachbarte gotische Dom mit seiner Fürstengruft lädt ebenso zu einem Besuch ein.