Schloss Burgk Willkommen in Burgk

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Anschrift

Museum Schloß Burgk
Ortsstraße 17
07907 Burgk

Telefon: 03663 400119
Telefax: 03663 402821
E-Mail: museum(at)schloss-burgk.de

Öffnungszeiten von Schloss Burgk

April bis Oktober
Dienstag bis Sonntag 10:00 - 18:00 Uhr | letzter Einlass: 17:30 Uhr

November bis März
Dienstag bis Sonntag 11:00 - 16:00 Uhr | letzter Einlass: 15:30 Uhr 

Montags geschlossen, ebenso am 24./25./31. Dezember, an allen übrigen Feiertagen geöffnet.

Schloss Burgk in Thüringen

Die Perle des oberen Saaletals

Das Schloss Burgk liegt malerisch, von den steilen Hängen des schluchtartigen Saaletales umgeben, am Ufer der Oberen Saale im thüringischen Vogtland. Es wird nicht umsonst die "Perle des oberen Saaletals" genannt.

Die ehemalige Sommerresidenz der Fürsten Reuß liegt nicht nur drekt an der Saale, sie wird sogar von dem Fluss an drei Seiten umflossen. Das Schloss Burgk wirkt auf den ersten Blick sowohl wie ein romantisches Schloss, aber durchaus auch wie eine solide Wehranlage. Das Schloss hat viele interessante Nuancen und man sollte reichlich Zeit zur Besichtigung einplanen.

Auf jeden Fall gehört zur Erkundung der Anlage ein Besuch des Museums dazu. Hinter der Fassade des Schlosses entdeckt man Schmuckstücke und Stile von Gotik über Barock und Rokoko bis hin zum Historismus.

Ein besonders markanter Punkt innerhalb der Schlossanlage ist der Rote Turm, der mit einem interessanten Fachwerk aufwarten kann.

Der Komplex besitzt eine sehr gut erhaltene mittelalterliche Wehranlage, wie man sie nur noch selten auf Burgen in Thüringen findet. Das Schloss ist sehr gut erhalten und gilt als eine der schönsten Burganlagen in Mitteldeutschland.

Die Räume im Schloss

Die Innenräume von Schloss Burgk werden schon seit Beginn der 1950er Jahre als kleine Museen genutzt. Viele Räume können besucht werden und geben einen Einblick in das Leben der Fürsten in den verschiedenen Epochen der Geschichte des Schlosses.

Der Rittersaal

Wer einen Blick auf Rüstungen und einige Waffen des Mittelalters werfen möchte der ist im Rittersaal richtig angekommen. Er befindet sich im Palas, dem ältesten Teil der Schlossanlage. Er kommt ohne störende Stützen und Pfeiler aus. Hier finden auch regelmäßig Konzerte statt.

Das Prunkzimmer

Das sogenannte Prunkzimmer befindet sich auf der mittleren Ebene des Schlosses und ist im barocken Stil ausgestattet. Man bekommt eine Vorstellung, dass die Einrichtung des Schlosses von Ludwig XIV. hier eine gewisse Vorbildfunktion hatte. Sehr markant ist der Kachelofen, der gegen Ende des 19. Jahrhunderts im Stil der Renaissance verändert wurde.

Die Schlossküche

Die Schlossküche wird durch den kolossalen Kamin (21,50 m) dominiert. Sie ist nicht nur Freunde mittelalterlicher Kulinarik und Tradition unbedingt sehenswert.

Das Jagdzimmer

Es gab wohl kaum einen Adeligen, der sich nicht der Jagd verschrieben hatte. So auch die Reußen, die Schloss Burgk gern für den Aufenthalt bei ihren Jagden benutzten. So ist es nicht verwunderlich, dass es ein Jagdzimmer in der Anlage gibt, das so einige Trophäen beherbergt.

Der Musiksalon

Dieser auch als grüner Salon bezeichnete Wohnraum der Fürsten wurde im Stil des Rokoko ausgestaltet. Die im Deckenstuck erkennbaren Modelle von Musikinstrumenten zeigen den Zweck und Nutzung dieses Raumes. Ein Meisterstück des Wiener Instrumentenbauers Franz Lautterer ist der Flügel, der dem Raum seine spezielle Note aufdrückt.

Die Schlosskapelle

Die Schlosskapelle war einst ein eigenständiges Gebäude und ist erst im 17. Jahrhundert in den Schlossbau integriert worden. Sie befindet sich im zweiten Geschoss der Burg und erstreckt sich über zwei Etagen. Die Kapelle mit ihrer frühbarocker Ausschmückung birgt ein schönes Kleinod der Anlage. Es ist die von Gottfried Silbermann 1742/43 gebaute Orgel. Sie gehört zwar zu den kleinsten Orgeln des Meisters, aber dafür zu den schönsten ihrer Art.

 

Das Museum und seine Sammlungen im Schloss Burgk

Am 1. Juni 1952 wurde das Staatliche Heimat- und Schlossmuseum Burgk eröffnet. Heute befindet es sich in Trägerschaft des Saale-Orla-Kreises und gehört zu den beliebtesten und meistbesuchten Museen im Freistaat Thüringen.

Das Museum im Schloss Burgk beherbergt drei bedeutende Sammlungen.

Exlibris-Sammlung

Mit fast 78.000 Blättern ist die Exlibris-Sammlung die größte Spezialsammlung des Museums. Der Kern der Sammlung wird durch die etwa 13.000 Blatt umfassende Sammlung Heinicke gebildet, die 1981 dem Museum übereignet wurde. Es gab und gibt weitere umfangreiche Schenkungen und Ankäufe von Sammlern und Künstlern, so dass die Sammlungen beständig erweitert werden

Heute umfasst sie Stücke aus fünf Jahrhunderten, von über 5.000 Künstlern aus mehr als 60 Ländern.

Sammlung Künstlerbücher und originalgraphische Zeitschriften

Das Museum im Schloss besitzt eine beachtliche Sammlung von Künstlerbüchern. Ausgangspunkt war eine eher kleine Sammlung von Künstlerbüchern aus der DDR, die dann seit den 1990er Jahren durch Ankäufe und Schenkungen beständig erweitert wurde.

Die originalgraphischen Zeitschriften aus der DDR gehören zu den wahren Highlights des Bestandes.

Bibliothek

Den Grundstock des heutigen Bestandes bildet die Bibliothek des Schleizer Lehrers und Stadtarchivars Robert Hänsel (1884-1962), der eine wertvolle regionalgeschichtliche Bibliothek aufgebaut hat.  Diese wird seit 1962 zur Arbeitsbibliothek ausgebaut.
Weiter steht neben historisch-topographischen Publikationen, Büchern zu Kunst, Architektur und Geschichte eine Sammlung historischer Drucke vom 16. bis zum 19. Jahrhundert zur Verfügung.
Der Bibliothek angegliedert ist das Archiv des Museums mit einem für das Haus wichtigen Dokumentenbestand.

Heiraten auf Schloß Burgk

Die Anlage von Schloss Burgk bietet eine traumhafte Kulisse für standesamtliche und kirchliche Trauungen.

Für standesamtliche Trauungen stehen mit Rittersaal, Amtssaal, Chinasalon  und Sophienhaus im Park Räume zur Verfügung, die von Renaissance, Barock oder Rokoko geprägt sind und für jeden Geschmack das passende Ambiente bieten.

Kirchliche Trauungen, auch konfessionsübergreifend, werden in der barocken Schlosskapelle gefeiert, ebenso wie Taufen und Gottesdienste.
Herzlich willkommen sind ebenso gleichgeschlechtliche Paare zur Begründung einer eingetragenen Lebenspartnerschaft.

Burgkhammer und die Talsperre

Der kleine Ort Burgkhammer ist ein Ortsteil der Gemeinde Burgk. Burgkhammer und das Ausgleichsbecken der Talsperre liegen zu Füßen des Schlosses. An windstillen Tagen spiegelt sich das Schloss Burgk im Wasser der Saale und verleiht dem ohnehin schönen Anblick der Anlage einen zusätzlichen Reiz. Vom Schloss Burgk führt ein Fuß- und Radweg hinab in diese kleine Siedlung.

Der Saaleturm

Die Gemeinde Burgk errichtete im Ort im Jahr 2011 mit dem 43 Meter hohen Saaleturm eine weitere Sehenswürdigkeit. Dieser Aussichtsturm betet einen faszinierenden Blick über die Saaleschleife und das Schloss Burgk.

Der Turm hat 192 Stufen und von der Aussichtsplattform kann man bei schönem Wetter bis über 30 Kilometer weit schauen.

Geschichte von Schloss Burgk - kurz und knapp

 

  • 1365: Eine Anlage wird erstmals urkundlich erwähnt
  • 1403: Die Herrn von Gera errichten eine neue Burg als Randhausburg mit Wohnturm
  • 1545: Errichtung der soliden Wehranlagen
  • 1596: Das Schloss geht in den Besitz der älteren Linie Reuß über
  • 1697: Schloss Burgk wird als Residenz aufgegeben und dient nun als Sommer- und Jagdschloss
  • 1739: Das zweite Torhaus wird abgerissen
  • 1743: Die Schlosskapelle erhält eine Orgel
  • 1763: Weiterer Ausbau der Innenausstattung
  • 1768: Das Schloss wird zum Wohnsitz des Fürstenhauses Reuß
  • 1952: Das Museum wird eröffnet
  • 1980: Eine umfangreiche Sanierung des Komplexes wird begonnen

Burgen, Schlösser und Ausflugsziele im Umkreis von Schloss Burgk

 

Kunitzburg

Burg Ranis

 

Burg Ranis erhebt sich hoch über der gleichnamigen Stadt auf einem zerklüfteten Felsmassiv. Es ist ein sehenswertes Renaissanceschloss des 16. Jahrhunderts, das seit 1994 zur Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten gehört.

Leuchtenburg

Die Leuchtenburg

 

Die Leuchtenburg wartet mit einem ganzjährig geöffneten Heimatmuseum, einer Reihe sehenswerter Ausstellungen und einer Burggaststätte auf. Die Burganlage wird gern als Königin des Saaletals bezeichnet und befindet sich heute im Besitz der Stiftung Leuchtenburg.