Advent auf Burgen und Schlössern

Die Adventszeit und das Weihnachtsfest sind für uns hier in Europas besinnliche und friedliche Tage. Man freut sich auf die Zeit mit Familie und Freunden. Und man freut sich auch darauf, dass nun bald die Tage wieder länger werden und die Stunden der nächtlichen Dunkelheit und Kälte wieder deutlich kürzer werden.

Ich versuche mir dann auch immer vorzustellen, wie es den Menschen im Mittelalter und auch den darauf folgenden Jahrhunderten in den kalten Wintertagen ergangen sein muss. So faszinierend heute der Besuch von Burgen und Schlössern auch in der Winterzeit ist, man denkt sofort daran, wie kalt es in den meisten Zimmern damals gewesen sein muss.

Die Menschen werden, egal ob sie auf Burgen , Schlössern oder in ärmlichen Behausungen gelebt haben, damals den Frühling noch viel mehr herbeigesehnt haben, als wir es heute tun.

Wie mag in den damaligen Jahrhunderten die Zeit vor dem Weihnachtsfest ausgeschaut haben? In unserer Vorstellung gehörten auf jeden Fall die mittelalterlichen Märkte dazu, die Schausteller, Gaukler, Handwerker und viele arme und reiche Besucher anlockten.

Diese Tradition, wie ausgeprägt sie vor Jahrhunderten auch wirklich gewesen sein mag, lebt auch heute noch auf vielen Burgen und Schlössern in Deutschland weiter. Adventszeit heißt auch Zeit der Weihnachtsmärkte vor und in den Gebäuden vieler dieser Anlagen.

Meist sind diese Märkte auf den Burgen und Schlössern nur an einigen ausgewählten Wochenenden in der Vorweihnachtszeit aufgebaut und geöffnet.

Nutzen sie die Gelegenheit, falls in ihrer Nähe ein mittelalterlicher Weihnachtsmarkt geöffnet ist.

Traditionelle Lieder, Schnee, Flockenwirbel und mittelalterliches Flair – viel Spaß und Freude in der Adventszeit. Vielleicht findet sich auf diesen Märkten auch noch das besondere Geschenk, das sie ohnehin noch für ihre Familie und Freunde suchen.

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