Walpurgisnacht

Walpurgisnacht auf Burg Greifenstein in Thüringen

Reisigbesen zischen durch die Nacht und hinterlassen einen Schweif aus Hitze und seltsamen Gerüchen. In der Ferne verhallt das Kreischen unheimlich klingender Stimmen, gemischt mit dem schaurigen Lachen von Gestalten, die über den Köpfen der angstvoll geduckten Menschen dahinfliegen. Manche Hexen reiten auf Ziegenböcken oder auf ihren Katzen. Sie alle wollen mit dem Teufel tanzen.

Es ist Walpurgisnacht. So oder ähnlich müssen die Sagen und Legenden vergangener Jahrhunderte begonnen haben, wenn die Sprache auf diese Nacht der Hexen und Teufel kam.

Burg Greifenstein wartet auf die Hexen und Hexenmeister

Vielleicht wird es so ähnlich auf Burg Greifenstein zugehen, wenn am 30. April gegen 18 Uhr das Walpurgisspektakel beginnt. Die Walpurgisnacht 2018 mit Hexenfeuer im spektakulären Ambiente von Burg Greifenstein sollte man sich auf jeden Fall nicht entgehen lassen. Hier feiern die modernen Hexen und Teufel in den Mai hinein.

Erleben Sie eine Walpurgisnacht in mittelalterlicher Grusel-Atmosphäre und mit erstklassiger Livemusik!

Es spielt die Band „NINA“. Hört bis spät in die Nacht hinein die angesagtesten ROCK-, POP- und PARTY-Hits!

Termin und Öffnungszeit Walpurgisnacht auf der Thüringer Burg Greifenstein 2018

Von 30. April um 18:00 bis 1. Mai um 01:00

Die Burg Greifenstein öffnet ab 18 Uhr ihre Tore für alle Hexen und Hexenmeister!

Ab 20 Uhr beginnt das Spektakel!

Veranstaltungsort Walpurgisnacht auf der Thüringer Burg Greifenstein 2018

Burg Greifenstein (Bad Blankenburg)
Greifensteinstraße 3, 07422 Bad Blankenburg




Walpurgisnacht

(c) Anna Velichkovsky – stock.adobe.com

 

 

Ist die Hexennacht voll Regen, wird’s ein Jahr mit reichlich Segen!

Im Mittelalter gehörten Aberglaube und Angst vor dem Bösen zum Alltag der Menschen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es zahlreiche Bräuche und Rituale gab, mit denen sich die Menschen vor Hexen und Teufeln schützen wollten.

So wurden zum Beispiel in der Walpurgisnacht die Kirchenglocken in vielen Orten stundenlang geläutet, da man davon ausging, dass diese geweihten Glocken die Hexen abschrecken und sie auf ihrem Weg durch die Lüfte oder am Boden einen Umweg vorbei an diesen Orten machen würden. Wahrscheinlich hat dies schon allein wegen der andauernden Lautstärke diese Dienste getan.

In manchen Orten trafen sich die jungen Männer mit Peitschen, um anschließend Peitsche schwingend und knallend durch den Ort zu laufen. So sollten auch die Hexen davon abgehalten werden, sich niederzulassen und ihre Rituale zu veranstalten.

Reisigbesen spielten in der Walpurgisnacht eine große Rolle. Damit sie nicht als Flugobjekt von Hexen benutzt werden konnten stellte man sie mit dem Reisig nach oben auf oder kreuzte zwei der Reinigungsgeräte. Beide Varianten sollten die Hexen nicht nur von deren Benutzung abhalten, sondern sie auch durch diese Symbolik in die Flucht schlagen.

Es gibt zahlreiche Bauernregeln zu den unterschiedlichsten Anlässen. Natürlich gibt es auch eine zur Walpurgisnacht: „Ist die Hexennacht voll Regen, wird’s ein Jahr mit reichlich Segen!“




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