Beleuchtete Wartburg Die verschneite Wartburg
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Öffnungszeiten der Wartburg

Sommer

30. März bis 4. November

Führungen: 
täglich 8:30-17:00 Uhr (letzte Führung)

Führung in englischer Sprache: 
täglich 13:30 Uhr

letzter Einlass Museum und Lutherstube:
täglich 17:30 Uhr

Besichtigung der Außenanlagen:
bis 20:00 Uhr

Winter

November 2018 – März 2019

Führungen:
täglich 9:00-15:30 Uhr (letzte Führung)

Führung in englischer Sprache: 
täglich 13:30 Uhr

letzter Einlass Museum und Lutherstube:
täglich 16:00 Uhr

Besichtigung der Außenanlagen:
bis 17:00 Uhr

24. Dezember - letzte Führung 11:00 Uhr

31. Dezember - letzte Führung 14:00 Uhr

Anschrift und Kontakt

Wartburg-Stiftung

Auf der Wartburg 1

99817 Eisenach

Telefon: +49 3691 250-0
Fax: +49 3691 2502-42

Email: info@wartburg.de

Die Wartburg

Ein Symbol der Geschichte im "grünen Herzen Deutschlands"

 

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Die Wartburg wirkt wie eine Krone und so majestätisch und weithin sichtbar thront sie auch auf einem fast 400 Meter hohen Bergfelsen über dem thüringischen Eisenach.

Der Sage nach soll Ludwig der Springer die Gründung der Wartburg mit den folgenden Worten verkündet haben: „Wart! Berg, du sollst mir eine Burg werden!“

Hier auf der Wartburg manifestiert sich Geschichte wie an keinem anderen Ort in Deutschland.

Die Wartburg ist die erste deutsche Burg, die in die Liste des Welterbes der UNESCO aufgenommen wurde.

Auf der Wartburg

Das Burgtor hinter der Zugbrücke stellt den einzigen Zugang zur Wartburg dar. Nach dem Passieren einer Halle mit drei Toren betritt man die schmale Vorburg, deren Teile aus dem 14. und 15. Jahrhundert stammen.

Der Palas

Der Palas wurde zwischen 1157 und 1170 als Repräsentations- und Wohngebäude für die Landgrafen erbaut. Dieser einzigartige Bau gilt heute als der besterha ltene romanische Profanbau nördlich der Alpen.

Das historische Ritterbad

im neoromantischen Stil 1889/1890 von Hugo von Ritgen erbaut - schließt sich südlich an den Palas an, ebenso das so genannte Gadern: das Gästehaus (um 1810), in dem sich heute die Burgschänke befindet.

Das Wartburgmuseum

Das Wartburgmuseum beherbergt heute eine breite Sammlung von Kunstschätzen aus acht Jahrhunderten.

Wertvolle Bildteppiche, Plastiken Tilman Riemschneiders, weltberühmte Werke von der Hand Lucas Cranachs d. Ä., kunsthandwerkliche Zeugnisse der Renaissance und qualitätsvollstes Mobiliar des Historismus wechseln mit interessanten Hinweisen auf geistesgeschichtliche Höhepunkte deutscher Vergangenheit.

Das Jägerzimmer - Sagen Sie JA

Das Jägerzimmer ist offizielle Außenstelle des Standesamts Eisenach. Es befindet sich im 1. Stock des Hotels mit Blick auf den Innenhof und die Wartburg . Es gibt wohl in Thüringen kaum einen schöneren Ort, um sich das Ja-Wort zu geben.

Die Wandmalereien um "Hubertus" wurden in den 20er Jahren von dem Weimarer Künstler Kurt Roquette angebracht und gaben dem Raum seinen Namen. Unzählige Paare aus ganz Deutschland haben hier schon ihren romantischsten Moment verbracht und in feierlichem Rahmen geheiratet.

Der Sängerkrieg auf der Wartburg

Die wohl berühmteste Legende mittelalterlicher deutscher Kulturgeschichte handelt von dem sagenumwobenen Sängerkrieg auf der Wartburg.

Im Jahr 1206 soll der sagenhafte Sängerkrieg auf der Wartburg stattgefunden haben.

Unter den Teilnehmern befanden sich berühmte Minnesänger wie Wolfram von Eschenbach, Heinrich der Schreiber, Walther von der Vogelweide, Reinhart von Zwetzen und Heinrich von Ofterdingen.

Nach der Sage sollte der Verlierer des fast einjährigen Wettstreits gehängt werden. Der Schiedsrichter Meister Klingsor, der aus dem fernen Siebenbürgen stammte, urteilte aber sehr geschickt. Somit musste keiner der Sänger zum Verlierer erklärt werden.

Meister Klingsor wurde reich beschenkt und verließ noch am Tag seines Urteils die Wartburg.

Für die Authentizität des oft erwähnten Ereignisses fehlen jallerdings die grundlegenden Beweise.

Aber spätestens die Romantiker, wie Richard Wagner und Ludwig Bechstein, verlegten den Sängerkrieg endgültig auf die Wartburg und die Legende wird kaum noch in Frage gestellt.

Die heilige Elisabeth

Mit der Wartburg verknüpft sich sehr eng der Name der heiligen Elisabeth. Die ungarische Prinzessin wurde 1207 geboren und heiratete 1221 den Landgrafen Ludwig IV.

Sie lebte zwischen 1211 und 1228 am Thüringer Hof. Elisabeth ging 1227 mit ihrem Beichtvater nach Marburg, um dort ein Leben in Keuschheit und Armut zu führen. Sie lebte aber nicht mehr lange und starb nur ein Jahr später in sehr jungem Alter.

1231 wurde sie von Papst Gregor IX. heilig gesprochen.

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Luther auf der Wartburg

Am 4. Mai 1521 läßt Kurfürst Friedrich der Weise Luther auf die Wartburg bei Eisenach bringen. Der mächtige Kurfürst hofft, dadurch Luther kurzzeitig aus der Schusslinie zu nehmen und die ständigen Angriffe auf die reformatorische Bewegung zu reduzieren.

Luther lebt nun incognito auf der Wartburg. Er nennt sich Junker Jörg und die heute noch besichtbare Lutherstube gilt als authentischer Wohn- und Arbeitsraum des Reformators. Hier wirkte er vom Mai 1521 bis zum März des Folgejahres.

Dieser Ort darf als die Geburtsstätte der Lutherbibel bezeichnet werden. 

Das Wartburgfest der Burschenschaften

Die Bemühungen um ein vereinigtes Deutsches Reich fanden ihren ersten deutlichen Ausdruck im Wartburgfest 1817. Am 18. Oktober 1817 versammelten sich 500 Studenten auf der Wartburg, um das 300. Reformationsjubiläum sowie den vierten Jahrestag der Leipziger Völkerschlacht gegen Napoleon-gemeinsam zu begehen. Diese 500 Studenten waren immerhin fast 5 % der damals an deutschen Universitäten engetragenen Studenten.

Es gab ein sehr geteiltes Echo zu dieser Veranstaltung. Der alte Goethe hatte zum Beispiel die Teilnehmer des von der Jenaer Urburschenschaft angeregten Treffens als "liebe Brauseköpfe" bezeichnet.

Es war dies die erste bürgerlich-demokratische Versammlung auf deutschem Boden. Unter dem Motto »Ehre - Freiheit - Vaterland« kämpften die Studenten um einen geeinten Nationalstaat, den sie mit der schwarz-rot-goldenen Fahne weithin sichtbar symbolisierten. Das Fest auf der Wartburg ist einer der frühen Höhepunkte der nationalen und liberalen Bestrebungen des »Jungen Deutschland« vor der Revolution von 1848. Ziel dieser Bitt- und Forderbewegung war es, die Verfassungsversprechen der deutschen Fürsten einzuklagen sowie einen Nationalstaat zu proklamieren.

Geschichte und Zeittafel der Wartburg

 

1073: Bau der Wartburg durch Graf Ludwig von Schauenburg

1080: Erste Erwähnung der Burg

1165: Errichtung des Palas durch Landgraf Ludwig II. von Thüringen

1206: Landgraf Hermann I. wirkt als Mäzen des Minnesangs : legendärer „ Sängerkrieg" auf der Wartburg

1126: Landgräfin Elisabeth gründet ein Spital unterhalb der Wortburg

1264: Nach dem Tod des letzten Ludowingers Heinrich Raspe fällt die Wartburg an die Wettiner

1521: Martin Luther als Gefangener auf der Wartburg

1817: „Wartburgfest" der deutschen Studenten

ab 1853: Neuerrichtung weiter Teile der Wortburg unter Großherzog Carl Alexandervon Sachsen-Weimar-Eisenach

1922: Gründung der Wortburgstiftung

1993: Der Landtag verabschiedet im Festsaal des Palas die Verfassung des Freistaats Thüringen

Burgen, Schlösser und weitere Ausflugsziele in der Nähe der Wartburg

 

Burg Creuzburg

Burg Creuzburg

Die Burg Creuzburg liegt weithin sichtbar im gleichnamigen Ort und nur wenige Kilometer nordwestlich von Eisenach entfernt. 

Die Burg wurde in den letzten Jahren umfassend restauriert und beherbergt heute neben dem Creuzburger Standesamt auch eine private Töpferei und das Creuzburger Heimatmuseum.

 

Burschenschaftsdenkmal in Eisenach

Burschenschaftsdenkmal bei Eisenach

Das Burschenschaftsdenkmal liegt im Süden Eisenachs auf der Göpelskuppe. Das 33 Meter hohe Bauwerk thront weithin sichtbar über den Dächern des Eisenacher Villenviertels.

Es erinnert an das Wartburgfest der Burschenschaften 1817 und ist zugleich Ehrenmal für die im deutsch-französischen Krieg gefallenen Burschenschafter. 

 

Weimar in Thüringen

Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich

Die Baumkronen herbstlich geschmückter Bäume sind zum Greifen nah und goldfarbene Blätter und Äste säumen den Weg in fast 40 Meter Höhe. Der Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich in Thüringen macht es möglich.

Neben dem Baumkronenpfad kann man natürlich auch stundenlang auf herrlichen Waldwegen durch den Nationalpark Hainich streifen.

 

Schloss Kochberg

Wasserschloss Kochberg bei Großkochberg

Schloss Kochberg ist ein kleiner Diamant im Herzen von Thüringen und ist mit seinen schönen Räumlichkeiten und dem weitläufigen Park heute mehr als nur eine Goethe-Gedenkstätte. Im Schloss wird in mehreren Räumen mit Orginal Möbeln und Kunstgegenständen aus dem Nachlass von Charlotte von Stein an die zahlreichen Besuche von Johann Wolfgang von Goethe bei Charlotte erinnert.

 

Heidecksburg

Schloss Heidecksburg bei Rudolstadt

Das Das Schloss Heidecksburg liegt hoch über der Stadt Rudolstadt und gehört zu den schönsten und prachtvollsten Barockschlössern Mitteldeutschlands.