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Löwenburg in Kassel

 

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Löwenburg in Hessen

Öffnungszeiten Löwenburg

1. April–31. Oktober: Dienstag –Sonntag und feiertags 10–17 Uhr (letzte Führung: 16 Uhr)
1. November–31. März: Freitag –Sonntag und feiertags 10–16 Uhr (letzte Führung: 15 Uhr)

Die Besichtigung der Löwenburg ist ausschließlich zur vollen Stunde mit einer Führung möglich. Keine Anmeldung nötig.

Aufgrund einer Instandsetzung der Burganlage inkl. der Schauräume sind zurzeit nur die Rüstkammer und die Burgkapelle mit einer Führung zugänglich.

Der Zugang in die Burg erfolgt seitlich über den Marstall. Es gilt ein reduzierter Eintrittspreis.

Adresse und Kontakt Löwenburg

Löwenburg
Schlosspark 9
34131 Kassel

Fon 0561 316 80-244
Fax 0561 316 80-222
Email info[at]museum-kassel.de

Website Museum Löwenburg

Löwenburg - ein frühes Zeugnis des Historismus in Deutschland

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Die Löwenburg liegt malerisch im zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Bergpark Wilhelmshöhe am Ende der Wilhelmshöher Allee oberhalb von Schloss Wilhelmshöhe.

Der Bergpark befindet sich westlich der Kasseler Innenstadt.  

Löwenburg ist eingebettet in eine Szenerie aus Turnierplatz, Burggarten und Weinberg. Von weitem erscheint sie wie eine romantische Ritterburg aus dem Mittelalter. Die Besichtigung ist ausschließlich stündlich mit einer Führung möglich.

Auch wenn die Anlage älter wirkt - entstanden ist die Löwenburg nicht im Mittelalter, sondern erst zwischen 1793 und 1801. Sie zählt damit zu den frühesten Zeugnissen des Historismus in Deutschland.

Mit der Silhouette einer mittelalterlichen Burg mit Bergfried, eine Kapelle, Mauern mit Zinnen und Ruinenelemente soll bewusst der Eindruck einer über Jahrhunderte gewachsenen Anlage erzeugt werden.

Bauherr war Landgraf Wilhelm IX. von Hessen-Kassel, der später zum Kurfürst Wilhelm I. aufgestiegen ist.

Die Löwenburg hatte nie den Zweck von Wehrhaftigkeit und zu Lebzeiten des Landgrafen diente die Anlage nur als Lustschloss. Mit der künstlich geschaffenen Burg wollte der Landgraf offenbar auch seine Verehrung für das deutsche Rittertum beweisen.

Immerhin besaß die Burg nach ihrer Fertigstellung um die hundert Räume, die den Fürsten mit seinem nicht ganz kleinen Hofstaat aufnehmen konnten.

Sie wurde zu Baubeginn noch als Felsenburg bezeichnet und bekam dann ab 1796 den Namen Löwenburg, was auf das hessische Wappentier zurückging.

 

 

Bildergalerie Löwenburg

Foto: (c)hk13114 - Fotolia

Große Wiedereröffnung der Löwenburg am 15. Juli 2022

Über einen Zeitraum von zehn Jahren wurde das Bauwerk für rund 30 Millionen Euro saniert. Am 15. Juli soll die Burg laut MHK wiedereröffnet werden.

Dann dürfen Besucher erstmals seit 1945 auch wieder auf ihren rekonstruierten Hauptturm gehen.

Die fürstlichen Appartements

Im Gegensatz zum äußeren Erscheinungsbild als vermeintlich wehrhafte Burg zeigt das Innere eher die Züge und Eigenschaften eines barocken Schlosses.

Da die Löwenburg ohnehin als barockes Lustschloss gedacht war, findet man dementsprechend in ihrem Inneren fürstliche Wohnräume.

Diese warten mit einer reichhaltige Ausstattung an historischen Möbeln, Gemälden, Wandteppichen, Tapisserien und Gläsern auf.

Man erkennt die Absicht von Landgraf Wilhelm IX., modernen Wohnkomfort mit altertümlichem Ambiente zu verbinden.

Rüstkammer mit Waffen und Ritterrüstungen

In der Rüstkammer kann Sammlungen mit Waffen und Ritterrüstungen des 16. bis 17. Jahrhunderts bewundern.

Der Bergfried

Im Bergfried befanden sich nach der Erbauung der Löwenburg der Speisesaal, ein prächtig ausgestatteter Rittersaal und die Bibliothek.

Der Bergfried wurde allerdings 1945 zerstört.

Die Neugotische Burgkapelle

Die neugotische Burgkapelle besitzt einen dreischiffigen Kirchenraum. 

Im Chor befindet sich das Denkmal eines Rittergrabmals. Dieses ist durch Darstellungen trauernder Mönche und Nonnen geschmückt. 

Der Landgraf wurde seinem Wunsch entsprechend in einer Gruft unter der Burgkapelle beigesetzt.

Hinweise zu Lage und Anreise

Die Löwenburg befindet sich im Bergpark Wilhelmshöhe,  Sie ist nur fußläufig durch den Bergpark zu erreichen.

Vom Parkplatz Schloss Wilhelmshöhe dauert die Wanderung zur Löwenburg etwa 1 Stunde.

Für mobilitätseingeschränkte Gäste bietet die Museumslandschaft Hessen Kassel verschiedene Angebote.

Geschichte der Löwenburg im Bergpark Kassel

1793-1801 Bau der Löwenburg unter Landgraf Wilhelm IX. von Hessen-Kassel nach Plänen des Hofarchitekten Heinrich Christoph Jussow

1821 Der Bauherr, Kurfürst Wilhelm I., wird in der Burgkapelle bestattet

1923 In der Löwenburg werden Teile des Films 'So sind die Männer'  mit Marlene Dietrich gedreht.

1945 Der Bergfried und einige umliegende Fenster und Räume werden während Luftangriffen auf Kassel teilweise stark beschädigt.

1953 Wiederaufbau der beschädigten Teile der Anlage

Ausflugsziele im Umkreis von der Löwenburg und dem Bergpark Wilhemshöhe

 

Schloss Wilhelmshöhe

Schloss Wilhelmshöhe

 

Eingebunden in den Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel beherbergt das Schloss die Gemäldegalerie Alte Meister, die Antikensammlung, das Schlossmuseum im Weißensteinflügel und eine wissenschaftliche Präsenzbibliothek im Kirchflügel.

 

Bergpark Wilhelmshöhe

Bergpark Wilhelmshöhe

 

Der Bergpark Wilhelmshöhe gilt als Europas größter Bergpark und ist berühmt für seinen Pflanzenreichtum, die Museen, Sehenswürdigkeiten, den Herkules und die Wasserspiele.

 

Schloss Wilhemsthal

Schloss Wilhemsthal

 

Das im 18. Jahrhundert erbaute Schloss Wilhelmsthal gilt als eines der schönsten Rokokoschlösser Deutschlands. Es ist ist eine beliebte Touristenattraktion in der Umgebung von Kassel.

 

Schloss Arolsen

Schloss Arolsen

 

Schloss Arolsen wurde nach dem Vorbild von Schloss Versailles durch die Fürsten zu Waldeck und Pyrmont erbaut. Neben der Besichtigung des Schlosses lohnt sich ein kleiner Spaziergang durch den Schlosspark und durch Bad Arolsen

 

Schloss Arolsen

Sababurg

 

Die Sababurg ist die Ruine einer Höhenburg im sagenumwobenen Reinhardswald. Sie wird gern im Volksmund nach dem Brüder-Grimm-Märchen Dornröschenschloss genannt,