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Das Wasserpalais im Schloss Pillnitz Wasserpalais in Pillnitz Schlosspark im Frühling Chinesischer Garten Pillnitz Blütenpracht in Pillnitz

 

Schloss und Park Pillnitz bei Dresden

Öffnungszeiten Schloss und Park Pillnitz

Der Schlosspark

ist ganzjährig ab 6:00 Uhr bis zur Dunkelheit geöffnet (zum »Christmas Garden« schließt er 16:00 Uhr. Zutritt danach nur mit gültigem Veranstaltungsticket)

Eintritt wird in der Hauptsaison vom 30.03. - 03.11.2019 täglich zwischen 9:00 und 18:00 Uhr erhoben.

Die Museen

Alle drei Palais mit ihren Museen haben vom 13.04. - 03.11.2019 von Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Im Winterhalbjahr (November bis März) finden geführte Rundgänge durch das Schlossmuseum an jedem Wochenende und an den Osterfeiertagen stündlich zwischen 11:00 und 14:00 Uhr statt.

Von April bis November finden die geführten Rundgänge an jedem Tag stündlich zwischen 11:00 und 14:00 Uhr statt.

Das Kamelienhaus

hat während der Blütezeit Mitte Februar bis Mitte April täglich geöffnet: 10:00 bis 17:00 Uhr

Adresse und Kontakt Schloss und Park Pillnitz

Schlösser und Gärten Dresden

Geschäftsstelle Schloss & Park Pillnitz

August-Böckstiegel-Straße 2

01326 Dresden

Telefon+49 (0) 351 26 13-260

email: pillnitz@schloesserland-sachsen.de

Verspielte Palais und der Glanz des sächsischen Hofes

Die Schlossanlage in Pillnitz, so wie sie sich heute den vielen Tausend Besuchern präsentiert, ist das Ergebnis einer über 100 Jahre dauernden Bautätigkeit.

Dabei sind die Restaurierungsarbeiten, die besonders nach den verheerenden Bombenangriffen am Ende des zweiten Weltkrieges notwendig wurden, nicht eingerechnet.

Wie so oft in der Geschichte bedeutender Herrscher und Persönlichkeiten war der Anlass für den Bau oder Kauf eines Schlosses das Geschenk für eine Mätresse. Aber die zwei ersten Bewohnerinnen von Schloss Pillnitz hatten damit kein lang anwährendes Glück. Die Erste starb nach wenigen Monaten an Blattern und die Zweite, die Gräfin Cosel, fiel in Ungnade und verbrachte den langen Rest ihres Lebens statt im Glanz von Schloss Pillnitz im Turm der Burg Stolpen.

August der Starke schuf dann allerdings in den folgenden Jahren eine Anlage, die den Glanz und Gloria des sächsischen Hofes in Dresden in vollem Maße verkörperte. Ursprünglich sollte die gesamte Anlage allerdings sogar fast viermal so groß werden wie sie heute ist.

 

Man merkt den einzelnen Gebäuden und der Parkanlage die Kunst- und Modeerscheinungen jener Baujahre an. So war August der Starke sicher einer der ersten Bauherren, die die damalige Anlehnung an asiatische Aspekte der Baukunst in großem Stil in reale Gebäude umsetzte.

Diese sogenannte Chinoiserie findet sich in vielen Pillnitzer Gebäuden wieder, wobei sicher die Elbeseite des Wasserpalais am dominantesten ist. Man sieht den Stil auch an den interessanten Dachformen anderer Schlossgebäude, aber auch in den zahlreichen Wandmalereien.

Im Kunstgewerbemuseum kann man auch einen Eindruck davon gewinnen. Die Stile der verschiedenen Gebäude ähneln sich trotz der verschiedenen Baujahre. Hier haben die Architekten eine gewisse Harmonie gesucht und gefunden, so dass das Wasserpalais, die Orangerie, das Bergpalais und das neue Palais ein sehr harmonisches Ganzes innerhalb der Parkanlage bilden.

 

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Bildergalerie der Park- und Schlossanlage Pillnitz

 

Der Barocke Garten von Schloss Pillnitz

Der Barocke Garten ist innerhalb der Anlage in Pillnitz der älteste erhaltene Teil. In diesem Teil des Schlossparks befinden sich auch noch die Charmillen der Gräfin, beschnittene Weißbuchenhecken, und mittlerweile auch die im Original erhaltenen Pillnitzer Tritonengondel, mit der sich die sächsischen Kurfürsten und Könige auf ihrem Weg auf dem Wasser nach Pillnitz befördern ließen.

Der Englische Garten

Friedrich August III ließ ab 1778 einen Garten im englischen Stil anlegen. Im Gegensatz zu dem Barocken Garten ist der englische Garten mit dem Pavillion und dem künstlichen Teich eher in einer natürlich wirkenden Art angelegt. Hier tummeln sich verschiedenen Entenarten und man findet auch an heißen Tagen ein schattiges Plätzchen.

Die Kamelie von Pillnitz

Die wohl größte Attraktion des Englischen Gartens und damit des Pillnitzer Schlossgartens ist die über 200-jährige japanische Kamelie, die seit vielen Jahren im eigens dafür gebauten Haus mit Klimatisierung untergebracht ist. Kurfürst Friedrich August III. war ein begeisterter Naturinteressent und es gelang ihm, diese für damalige Verhältnisse botanische Seltenheit nach Pillnitz nach Deutschland zu bringen. Mittlerweile ist die seit 1801 am gleichen Standort befindliche Kamelie auf eine Höhe von neun Metern gewachsen und hat jedes Jahr zwischen 30.000 und 40.000 Blüten. Die Kamelie bekam schon vor mehr als 100 Jahren ein Schutzhaus und es ist wohl fast ein Wunder, dass die Kamelie einst bei einem Brand in dem Schutzhaus kaum beschädigt wurde.

Geschichte der Schloss- und Parkanlage Pillnitz

um 600: Gründung einer sorbischen Fischersiedlung

1403: Das Rittergut findet erste urkundliche Erwähnung.

1486: Pillnitz kommt in den Besitz der Familie Ziegler

1569 : Das Anwesen in Pillnitz wird an Christoph von Loss, einem Beamten aus Dresden, verkauft

1609 : Erste Erwähnung eines Pillnitzer Lustgartens

1616 : Das Gebäude wird erweitert und stellt nun einen Vierflügelbau dar

1694: Johann Georg IV., Kurfürst von Sachsen, kauft das Schloß für seine Freundin

1695 : Johann Georg IV und seine Mätresse sterben und Pillnitz fällt Friedrich August I., August dem Starken, als jüngerem Bruder zu.

1706 : August der Starke schenkt Pillnitz im Mai der Gräfin. Sie lässt den Barocken Garten anlegen.

1716 : Gräfin Cosel verliert die Gunst Augusts und wird auf Burg Stolpen verbannt.

1718 : August der Starke beginnt umfangreiche Erweiterungen an der Anlage in Pillnitz

1722 : Nach einem Entwurf von Augusts Architekten Matthäus Daniel Pöppelmannd entsteht das Wasserpalais.

1724 : Das Bergpalais wird als fast identisches Gegenstück zum Wasserpalais erbaut.

1765 : Pillnitz wird zur offiziellen Sommerresidenz des sächsischen Hofes

1800 : Der Chinesische Garten wird angelegt

1818 : Ein Brand vernichtet das alte Schloss

1826 : Das Neue Palais mit Küchen-und Kapellenflügel ist fertiggestellt

1924 : Pillnitz kommt in staatlichen Besitz

1945 : Bei Luftangriffen werden Teile der Anlage stark beschädigt

1993 : Schloss Pillnitz gehört nun zu den "Staatliche Schlösser und Gärten Dresden"

Ausflugsziele im Umkreis von Pillnitz

 

Dresden

Dresden

Die sächsische Landeshauptstadt liegt malerisch an der Elbe und hat für Touristen und Besucher sehr viel zu bieten. Neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten aus mehreren Jahrhunderten wie dem Dresdner Zwinger, der Frauenkirche und der Semperoper gibt es zahlreiche Häuser und Parks in und um Dresden zu entdecken. Man kann aber auch einfach nur an den prachtvolle Uferpromenaden spazieren gehen und eines der zahlreichen interessante Museen besuchen. Informationen zu Anreise und Parkmöglichkeiten findet man auf der Website von Dresden.

 

Wackerbarth bei Radebeul

Weingut Wackerbarth

Am Rande von Radebeul bei Dresden liegt das Weingut Schloss Wackerbarth. Der Park am Hange eines Weinberges beherbergt ein sehr schönes Herrenhaus aus der Barockzeit und eine Sektkellerei. Veranstaltungen aller Art locken Besucher zu den unterschiedlichen Anlässen nach Radebeul.

 

Albrechtsburg Meissen

Die Albrechtsburg bei Meissen

Hoch über dem sächsischen Meissen steht ein beeindruckendes Ensemble, das hauptsächlich aus der Albrechtsburg, dem Bischofsschloss und dem gotischen Dom besteht. Im Burghof und der Albrechtsburg finden öfters Konzerte und kleinere Theateraufführungen statt. Der benachbarte gotische Dom mit seiner Fürstengruft lädt ebenso zu einem Besuch ein.