Schlossgebäude  Sanssouci in Posdam

 

Schloss Sanssouci in Posdam

 

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Öffnungszeiten

Schloss Sanssouci

November / Dezember

01.11.2017 - 31.12.2017

Montag: geschlossen Dienstag - Sonntag:

10:00 - 17:00 Uhr

Januar bis März

02.01.2018 - 29.03.2018

Montag: geschlossen Dienstag - Sonntag:

10:00 - 16:30 Uhr

April bis Oktober

30.03.2018 - 31.10.2018

Montag: geschlossen Dienstag - Sonntag:

10:00 - 17:30 Uhr

Sofern nicht anders angegeben, gelten an Feiertagen die jeweiligen Wochenend-Öffnungszeiten.

Der Besuch von Schloss Sanssouci ist an feste Einlasszeiten gebunden.

Karten sind ab 10:00 Uhr für den jeweiligen Tag an der Schlosskasse oder online erhältlich.

Anschrift Schloss Sanssouci

Schloss Sanssouci

Maulbeerallee

14469 Potsdam

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Schloss Sanssouci

Sanssouci - Ohne Sorge

Das Schloss Sanssouci liegt im östlichen Teil des Parks Sanssouci und ist eines der bekanntesten Hohenzollernschlösser der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam.

Sanssouci, das wunderbare Schloss, dessen französischer Name "ohne Sorge" bedeutet, ist der architektonische Höhepunkt des "Preußischen Arkadien" - jener Park und Schlösserlandschaft, die sich im Umkreis von Potsdam an die Ufer der Havelseen schmiegt.

Friedrich der Große träumte von einem leichten Leben ohne Sorgen und wollte dies auch mit dem Schlossbau von Sanssouci ein Stück manifestieren.

Das Schloss gilt als Hauptwerk deutscher Rokokoarchitektur und "preußisches Versailles". Sorglosigkeit war allerdings ein Zustand, den der rastlose und stets von großen Plänen umgetriebene König sich persönlich selten erlaubte.

Im Mittelpunkt der eingeschossigen Schlossanlage steht der Kuppelbau mit dem beeindruckenden Marmorsaal, in dem Friedrich der Große mit seinen Gästen speiste und seinen musikalischen und künstlerischen Neigungen nachging.

Die Schlösser und Gartenarchitekturen in der weitläufigen Parkanlage Sanssouci stehen seit 1990 als Welterbe unter dem Schutz der UNESCO.

Heute ist Sanssouci in der Schlösserwelt Deutschlands und Europas ein Touristenziel ersten Ranges.

 

Die Weinbergterrassen

Die berühmte Gartenansicht von Sanssouci entstand nach der Entscheidung Friedrichs des Großen, am Südhang des Bornstedter Höhenzugs einen terrassierten Weinberg anzulegen.

Auf den Terrassen wollte er einerseits die Aufzucht von Pflaumen und Feigen betreiben, aber andererseits auch die alte Tradition des Weinbaus in der Mark Brandenburg wieder aufleben lassen.

Die Weinreben von Potsdam waren allerdings dann nur die grüne Kulisse, die den üppigen Gartenfesten ein mediterranes Flair verschafften. Die Weinstöcke
auf den Terrassen erbrachten nur kleine, saure Trauben.

Dem Wein aus dem Mittelmeerraum oder Süddeutschland konnte man nicht wirklich Konkurrenz machen.

Die Feigenbäumchen in den verglasten Mauernischen trugen dagegen köstliche Früchte, die direkt auf die königliche Tafel kamen.

 

Die königliche Tafelrunde

Friedrich der Große, im Volksmund auch als der alte Fritz bezeichnet, war an Kunst und Kultur in fast jeder Form interessiert. Schloss Sanssouci skizzierte er selbst und ließ es von seinen Architekten nach diesen Plänen ausführen.

Er spielte sehr gut Querflöte und komponierte auch selbst. Es gibt sogar ein Gemälde "Fiötenkonzert Friedrichs II. in Sanssouci", von Adolph Menzel.

Friedrich der Große liebte Dispute und intellektuelle Gespräche in großer Runde. Ab 1747 versammelte der König auf Sanssouci Schriftsteller, intellektuelle Offiziere und Wissenschaftler der Berliner Akademie zu seiner legendären "Tafelrunde".

So konnte er sich als "König der Philosophen" fühlen. So hatte ihn einst der französische Schriftsteller Voltaire genannt, bevor dieser dann 1750 selbst zu der Tafelrunde stieß.

 

Geschichte von Schloss Sanssouci

 

1744: Friedrich II. lässt den "Wüsten Berg" terrassieren, um einen Lustgarten mit Weinberg anzulegen

1745: Der König beauftragt G. W. von Knobelsdorff mit dem Ausbau des Gartens zum Sommerschloss

1747: Der Außenbau des Schlosses ist fertiggestellt

1753: Die Innenausstattung ist fertig

1763: Johann Gottfried Büring weiht östlich vom Schloss die Bildergalerie ein

1786: Nach dem Tod Friedrichs II. lässt König Friedrich Wilhelm II. Schlaf- und Arbeitszimmer modernisieren

1815: Ein umfangreicher Ausbau des Parks beginnt

1845: Die Seitenflügel sind im Auftrag von Friedrich Wilhelm IV. erbaut worden

1873: Wilhelm I. stellt das Schloss mit Inventar musealen Zwecken zur Verfügung, wodurch es mit zu den ältesten Schlossmuseen in Deutschland gehört

1927: Sanssouci wird als Museum der staatlichen Schlösserverwaltung geöffnet

1945: Der Park Sanssouci wird unter die Kontrolle des Oberstleutnants der Garde Jewgeni Fjodorowitsch Lutschuweit gestellt

1991: Überführung und Beisetzung des Sargs Friedrichs des Großen in der Gartengruft von Sanssouci

1992: Die Büchersammlung Friedrichs II. kehrt von Charlottenburg nach Sanssouci zurück

1993: Die Küche im östlichen Seitenflügel wird der Öffentlichkeit zugänglich gemacht 

 

Burgen, Schlösser und Ausflugsziele im Umkreis von Schloss Sanssouci

 

Das Schloss Sannsouci in Potsdam

Orangerieschloss in der Parkanlage Sanssouci

Das Orangerieschloss, auch Neue Orangerie genannt, ließ Friedrich Wilhelm IV. im Nordrand der Parkanlage Sanssouci errichten. Es dienste maßgeblich  zur Überwinterung der exotischen Kübelpflanzen aus der Parkanlage Sanssouci.

 

 

Das Neue Palais in Potsdam

Neues Palais in der Parkanlage Sanssouci

Neues Palais im Park Sanssouci Das Neue Palais ist ein Schloss an der Westseite des Parks Sanssouci in Potsdam.

Es gilt als letzte bedeutende Schlossanlage des Barocks in Preußen.

 

 

Schloss Bellevue in Berlin

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Das Schloss Bellevue liegt im Zentrum der deutschen Hauptstadt im Berliner Ortsteil Tiergarten und ist der erste Amtssitz des deutschen Bundespräsidenten.

 

 

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Das Schloss Köpenick ist ein einmaliges Zeugnis aus der Zeit des Großen Kurfürsten und liegt gegenüber dem Köpenicker Stadtkern auf einer Insel in der Dahme, unweit von deren Mündung in die Spree.

 

 

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Die Zitadelle Spandau ist eine der bedeutendsten und besterhaltenen Festungen der Hochrenaissance in Europa. Sie ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Berliner Bezirks Spandau.