Öffnungszeiten
Februar - März: 10.00 - 16.00 Uhr
April - Oktober 10.00 - 17.30 Uhr
November Sa/ So/ Feiertags 10.00 - 16.00 Uhr
Montag Ruhetag
Anschrift
Burg Kriebstein
09648 Kriebstein
Telefon +49 (0) 34327 9520
Fax +49 (034327 952 - 22
email:
kriebstein@schloesserland-sachsen.de
Geschichte
- 1384 : Urkundliche Ersterwähnung der Burg Kriebstein und Neubau der gotischen Burg durch Dietrich von Beerwalde
- 1408 : Elisabeth von Beerwa1de bekommt die Burg nach dem Tod ihres Mannes
- ab 1465: Neubau des Küchenhauses, des Burgbrunnens und Beginn von Wandmalereien
- 1531 : Kauf durch Ernst III. von Schönburg
- 1583 : Kriebstein geht in den Besitz von Kurfürst August über
- ab 1665 : Erweiterung der Burg Kriebstein durch einen Flügel und das Torhaus unter der Herrschaft deren von Schönberg
- 1930 : Die Burg wird für die Öffentlichkeit zugänglich
- 1945 : Enteignung der Familie von Arnim
- 1949 : Wiedereröffnung des Burgmuseums
- 1993 : Kriebstein wird Eigentum des Freistaates Sachsen
Burg Kriebstein in Sachsen
Die Burg hoch über der Zschopau
Folgt man der Zschopau wenige Kilometer flussaufwärts vom Ort Waldheim in Mittelsachsen aus folgt dann trifft man auf eine relativ kleine aber mächtige Burganlage mit hohem Wiedererkennungswert, die Burg Kriebstein. Sie wirkt von allen Seiten und in jeder Jahreszeit in einer gewissen Weise sehr düster und unheimlich. Wenn man unten im Tal nahe dem schmalen Brückensteg steht, der über die wild anmutende Zschopau führt, dann hat man wohl einen der schönsten Ausblicke auf die einstige Ritterburg Kriebstein, die hoch oben auf dem schroffen Felsen über dem wilden Wasser thront. Man erkennt deutlich, dass die Wahl des Platzes zur Errichtung der Burg auf diesem Bergsporn maßgeblich unter dem Aspekt der Wehrhaftigkeit und Verteidigungsfähigkeit geführt wurde. Dies war natürlich in der Regel ein Hauptziel einer solchen Anlage der damaligen Zeit und zeigt sich bei Kriebstein auch an und in den Gebäuden der zur Zschopau abgewandten Seite.
Wahrscheinlich gab es einen Vorgängerbau an der Stelle der im 14. Jahrhundert durch Dietrich von Beerwalde erbauen Burg, über den allerdings wenig bekannt ist. Die Burganlage wird durch einen 45 Meter hohen Wohnturm dominiert, der aus sechs Geschossen besteht und in dieser Größe und dem heutigen Grundaufbau trotz kleinerer Veränderungen die Jahrhunderte seit seiner Errichtung in den letzten Jahren des 14. Jahrhunderts überdauerte. Burg Kriebstein betritt man durch ein massiv wirkendes, aber insgesamt sehr kleines Torhaus, das keine Kunstfertigkeiten oder andere Besonderheiten aufweist.
Um bis zu diesem Burgeingang zu gelangen muss man sich entweder der Mühe unterziehen und einen steilen Aufstieg per Fuß von der Zschopau aus unternehmen oder man hat die Gelegenheit, mit 25% Steigung eine der wahrscheinlich steilsten Straßen im gesamten Sachsen zu befahren.Im Inneren des Burghofes fällt dem Erstbesucher neben dem Wohnturm wahrscheinlich zuerst das Küchengebäude auf, das ebenfalls recht hoch erbaut wurde.
Der Besuch der Innenräume von Kriebstein lohnt sich auf jeden Fall, aber nicht nur wegen des beeindruckenden Festsaales, dem Kriebsteinzimmer und den Wandmalereien im Schatzgewölbe.
Wenn man sich die Chroniken anschaut, dann soll die Burg Kriebstein während ihrer nun mittlerweile über 600 jährigen Geschichte wohl mindestens dreißigmal den Besitzer gewechselt haben. Heute gehört sie dem Freistaat Sachsen und wird durch die Sächsische Schlösserverwaltung betreut.
Der Besuch der Burg Kriebstein lässt sich auch sehr schön kombinieren mit einer kleinen Wanderung an der Talsperre Kriebstein, die sich ganz in der Nähe der Burganlage befindet. Man wird ohnehin in der Hochsaison auf einen Parkplatz in Richtung der Talsperre ausweichen müssen, da die Möglichkeiten direkt an der Burg stark eingeschränkt sind.
Bildergalerie der Burg Kriebstein
Ausflugsziele in der Nähe von Burg Kriebstein

Die Ringelnatz-Stadt Wurzen
Die Stadt Wurzen, die nicht nur durch ihren Dichtersohn Ringelnatz berühmt wurde, ist durch ihren gut erhaltenen und schön restaurierten mittelalterlichen Stadtkern auf jeden Fall einen Tagesausflug wert. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören neben dem Schloss Wurzen, dem Dom St. Marien und der Wenceslaikirche das Stadtmuseum Wurzen mit der großen Ringelnatzsammlung. Der Ringelnatzbrunnen am Markt, an dem sich auch das alte Rathaus befindet, prägt das Erscheinungsbild des Zentrums.
Schloss Machern
Das Schloss Machern mit seinem angrenzenden weit angelegtem Park ist ein Kleinod in diesem alten und bekannten Ort in Sachsen. Ein Besuch dieses herrlichen Kleinods lohnt sich zu jeder Jahreszeit.
Schloss Güldengossa
Das Schloss Güldengossa ist ein barockes Kleinod am Stadtrand von Leipzig, inmitten des Leipziger Seenlandes. Schloss und Parkanlage wurden vor wenigen Jahren umfassend restauriert, wodurch die gesamte Anlage zu einer echten Augenweide geworden ist.