Öffnungszeiten
April bis Oktober
Dienstag bis Freitag 10:00 – 17:00 Uhr Samstag / Sonntag 10:00 – 18:00 Uhr
November und Dezember
Sonnabend und Sonntag
10:00 - 17:00 UhrFebruar bis März
Dienstag bis Freitag
10:00 – 16:00 Uhr
Sonnabend und Sonntag
10:00 – 17:00 Uhr
montags geschlossen!
Anschrift
Burg Mildenstein Burglehn 6 04703 Leisnig
Telefon +49 (0) 34321 62560
email:
mildenstein@schloesserland-sachsen.de
Websites
Geschichte
- 1046 : Urkundliche Ersterwähnung
- 1057 : Leisnig wird durch Kaiserin Agnes ezum "Königshof' erhoben
- 1084 : Die Burg geht in den Besitz des Grafen Wiprecht von Groitzsch über
- 1104 : Markgraf Heinrich von Meißen lässt die Burg zerstören
- ab 1105 : Die Burganlage wird wieder aufgebaut
- 1147 : Kaiser Friedrich I. von Hohenstaufen nimmt Leisnig in Besitz
- 1365 : Zwangsverkauf der Burg und auch der Stadt Leisnig an die wettinischen Markgrafen
- 1875 : Der Bergfried wird öffentlich als Aussichtsturm für jedermann zugänglich
- 1952 : Burg Mildenstein wird Kreismuseum
- 1993 : Die Burg geht an den Freistaat Sachsen über
Burg Mildenstein in Sachsen
Burg Mildenstein mit vielen Rekorden
Mit ihrer mindestens 1000 Jahre alten Geschichte gehört die Burg Mildenstein zu den ältesten Burganlagen in Sachsen. Sie liegt 60 Meter hoch oben über der Stadt Leisnig auf einem Porphyrfelsen. Sie wirkt schon bei der Anfahrt auf den ersten Blick wie eine der Burgen, die man sich früher beim Anhören von Volksmärchen immer vorgestellt hat und diesen Eindruck wird man beim Besuch dann auch nicht mehr los.
In ihrer sehr langen Geschichte hatte die Burg Mildenstein zahlreiche Besitzer und auch die Hauptfunktionen der Anlage reichten vom frühen Wehrbar über Gefängnis, Gerichtssitz bis zum Amtsgericht.
Besonders der inmitten des Burghofes stehende Bergfried hat mit seinem Durchmesser von 14 Metern und seiner Höhe von 32 Metern ganz beachtliche Maße und nimmt damit auch im Burgenland Sachsen gewisse Rekordstellungen ein. Der Bergfried ist als Aussichtsturm begehbar und die kleine Strapaze des Aufstiegs sollte man für den beeindruckenden Blick unbedingt in Kauf nehmen.
Wahre Größe zeigt aber nicht nur der dominante Bergfried von Burg Mildenstein. In seiner Art ist auch der berühmte Stulpenstiefel, den man im Herrenhaus auf Burg Mildenstein besichtigen kann, ein Riesenstück. Mit fast 5 Metern Höhe und einem Gewicht von 440 Kg bricht er alle Rekorde und ist der weltgrößte Stiefel dieser Art. Schuhmachermeister aus Döbeln haben damit im Jahr 1925 anlässlich ihres 600. Zunftjubiläums dauerhaft an die Kunstfertigkeit ihres Handwerks erinnern wollen, was ihnen auch mit diesem Stiefel gelungen ist.
Auch die Stadt Leisnig am Fuße der Burg Mildenstein ist einen Besuch wert und man sollte sich die Zeit nehmen und durch die malerische Kleinstadt mit ihren Gassen bummeln. Den schönsten Anblick bieten Stadt und Burg während der Zeit der Baumblüte. Nicht umsonst nennt man Leisnig auch die Blütenstadt auf dem Berge. Die Zahl der Obstbäume ist sehr hoch und ein Teil geht traditionell auf ein altes Gesetz um 1700 zurück, nach dem ein Brautpaar erst nach der Pflanzung einer gewissen Zahl von Obstbäumen heiraten durfte. Daher sieht man die Burg Mildenstein in vielen Broschüren oftmals als Hauptmotiv inmitten blühender Obstbäume.
Die Burg und ihre Stadt sind aber in jeder Jahreszeit einen Besuch wert und man wird den Besuch nicht bereuen.
Bildergalerie der Burg Mildenstein
Ausflugsziele in der Nähe von Burg Mildenstein

Die Ringelnatz-Stadt Wurzen
Die Stadt Wurzen, die nicht nur durch ihren Dichtersohn Ringelnatz berühmt wurde, ist durch ihren gut erhaltenen und schön restaurierten mittelalterlichen Stadtkern auf jeden Fall einen Tagesausflug wert. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören neben dem Schloss Wurzen, dem Dom St. Marien und der Wenceslaikirche das Stadtmuseum Wurzen mit der großen Ringelnatzsammlung. Der Ringelnatzbrunnen am Markt, an dem sich auch das alte Rathaus befindet, prägt das Erscheinungsbild des Zentrums.
Burg Kriebstein
Die Burg Kriebstein ist eine beeindruckende Burganlage auf einem Felssporn hoch oben über der Zschopau in Mittelsachsen. Sie wirkt von außen düster, birgt aber viele interessante Zimmer und Schätze in ihrem Innern.
