Wegweiser Weg von der Schwarza Die Gebäude am Schloss Das restaurierte Schlossgebäude
Karte Schloss Schwarzburg in Thüringen

Öffnungszeiten 2017

Kaisersaal und Zeughaus

April - September:

Täglich 10:00 bis 17.00 Uhr

 

Anschrift

Förderverein Schloss Schwarzburg e.V.
Schlossstraße 5
07427 Schwarzburg

email info(at)schloss-schwarzburg.de

Tel: +49 (0) 36 73 0 32 95 5
fax: +49 (0) 36 73 0 32 95 4

Anfahrt und Parkmöglichkeiten

Aus Richtung Bad Blankenburg biegt man in das Schwarzatal in Richtung Schwarzburg ab. Die Straße durch das wild-romantische Schwarzatal ist schon allein ein Genuss.

Im Ort sind Parkmöglichkeiten ausgeschrieben. Ein Parkplatz ist in Sichtweite des Schlosses.

Geschichte von Schloss Schwarzburg

Schloss Schwarzburg in Thüringen

Barocke Schlossanlage der Schwarzburger

Die barocke Schlossanlage befindet sich auf einem langgezogenen Felssporn über dem Schwarzatal. Die romantische Umgebung ist ein beliebtes Wander- und Ausflugsgebiet und zieht nicht nur die Thüringer in ihren Bann. Auch wenn Schloss Schwarzburg und die umgebenden Gebäude immer noch teilweise in stark sanierungsbedürftigem Zustand sind so ist es doch schon immer das Wahrzeichen der thüringischen Landschaft über dem Schwarzatal gewesen. Die fast tausendjährige Geschichte Thüringens scheint sich fast wörtlich im Antlitz von Schwarzburg widerzuspiegeln.

Ehemaliger Stammsitz einer mächtigen Thüringer Dynastie

Im thüringischen Landkreis Saalfeld-Rudolstadt liegt Schloss Schwarzburg, die einstige Sommerresidenz der Grafen von Schwarzburg. Diese Adligen benannten sich einst nach dem im Tal befindlichen Ort Schwarza. Belege dafür finden sich bereits in alten Chroniken aus dem 8. Jahrhundert. Mit der Entstehung der Residenzstädte Arnstadt und Rudolstadt fiel die Bedeutung der Schwarzburg ab dem 15. Jahrhundert weit zurück. Nach einem verheerenden Brand im Jahr 1726 wurde die dann verbliebene Ruine in ein Jagschloss umgebaut.

Die einstige Verteidigungsanlage der Schwarzburger

Auch wenn heute davon kaum noch etwas zu sehen ist so hatte doch einst der bekannte Festungsbaumeister Andreas Rudolph, der von 1601 bis 1679 lebte, die Planung der Schwarzburg für eine Verteidigungsanlage übernommen und auch teilweise umsetzen können. Auch wenn eine Invasion türkischer Truppen nicht direkt zu befürchten war so wollte man doch Mitte des 17. Jahrhunderts die strategische Bedeutung der Schwarzburg ausbauen.

Am Ende siegte aber schon damals die repräsentative Funktion der Anlage über den geplanten Wehrcharakter.

Das Triumphtor

Wenn man heute die Schlossanlage betritt dann schreitet man nicht mehr wie einst durch das Triumphtor, wie einst das beachtliche Eingangsportal genannt wurde. Es sind nur noch Teile der Seitenpfeiler vorhanden. Ein Teil des Triumphtors wurde zu Beginn der Umbauarbeiten im Jahr 1940 abgetragen, da man den Baufahrzeugen eine einfache und schnelle Zufahrt zum Schlossgelände ermöglichen wollte.

Das Torhaus

Einst diente das Torhaus in erster Linie als Wohnstätte für die Angestellten der Schlossanlage. Momentan wird es saniert und soll bereits bald den Besuchern des Schlosses einen Shop und andere Möglichkeiten bieten.

Das Zeughaus

Nach dem 15. Jahrhundert entwickelte sich die Kriegstechnik rasant und besonders die Anzahl und Größe der Schusswaffen wuchs stetig. Das Zeughaus von Schloss Schwarzburg war einst das Waffendepot der Anlage und diente mehrere Jahrhunderte als Aufbewahrungsort der fürstlichen Waffensammlung. Daneben muss es auch als Kornspeicher fungiert haben.

Das, wie auch viele der anderen Gebäude auf dem Gelände der Schwarzburg, verfallene Haus wurde umfangreich restauriert und ist seit dem Jahr 2010 wieder in einem sanierten Zustand nutzbar. im Jahr 2015 soll es wieder vollständig den Besuchern der Schlossanlage zugänglich gemacht werden und wird dann mit über 4000 Sammelobjekten wahrscheinlich nicht nur die älteste Zeughaussammlung Thüringens sondern auch von ganz Deutschland sein.

Das Kaisersaalgebäude

Zum Ende des 17. Jahrhunderts begannen Planungs- und Bauarbeiten für ein Sommerhaus, das den Adeligen zur Entspannung und Freude dienen sollte. Dieses Lusthaus bestand nach der Fertigstellung aus einer Pavillongruppe, welches 3 Gebäudeteile umfasste. Nach vielen Jahrzehnten kleinerer Umgestaltungsarbeiten sollte das Kaisersaalgebäude während der Herrschaft der Nazis sogar abgerissen werden, da man sich für eine Nutzung des Hauses als Reichsgästehaus entschieden hatte. Diese Pläne wurden aber nicht mehr umgesetzt.

Der Kaisersaal

Ein an dieser Stelle befindlicher Vorgängerbau wurde 1695 bei einem Brand zerstört. Das daraufhin fast an gleicher Stelle erbaute Gartenhaus, das als Orangerie und Sommerhaus diente, wurde ab 1713 zu dem heutigen Kaisersaalgebäude umgebaut. 1719 wurde dieses Gebäude fertig gestellt.

Die Kaiserbilder zeigen alle diese bedeutenden Personen des Geschlechts der Schwarzburger in ganzfigürlicher Abbildung. Am Ende des 19. Jahrhunderts diente der Raum zur Bewirtung bei festlichen Anlässen.

Heiraten im Kaisersaal

Es ist wohl der Traum vieler Paar, wie ein Prinzenpaar auf einem Schloss zu heiraten. Der Kaisersaal auf Schwarzburg bietet diese romantische Möglichkeit, die bereits sehr viele Paare wahrgenommen haben.

Der barocke Schlossgarten

Direkt vor dem markanten Gebäude mit dem Kaisersaal befindet sich der Schlosspark der Anlage. Seine Erstanlage geht auf die Zeit der Entstehung des Kaisersaalgebäudes zum Ende des 17. Jahrhunderts zurück.

Seine heutige Erscheinung hat wieder etwas mehr mit seinem ursprünglichen Aussehen vor dem 19. Jahrhundert zu tun als dies noch vor dem Jahr 2000 war. . Mit jeder Umgestaltung oder Neuanlage gingen fast alle Formen und Strukturen der Vorgängeranlage verloren.

Allerdings hat man unter Regie der Thüringer Stiftung Schlösser und Gärten zur letzten Jahrhundertwende die Grundstruktur des Gartens wieder der aus der Mitte des 18. Jahrhunderts angepasst. Als Vorlage diente dabei ein historischer Gartenplan aus jener Zeit.

Im Sommer kann man neben den dauerhaft angelegten Pflanzen und Bäumen auch noch eine Reihe von Orangeriepflanzen bewundern, die meist auf dem Vorplatz des Kaisersaalgebäudes aufgestellt werden.

Die Grafen und Fürsten von Schwarzburg

Die Geschichte der Herren von Schwarzburg und ihrer Vorfahren lässt sich bis ins achte Jahrhundert zurückverfolgen. Dort beginnt sie mit dem als Heiliger verehrten Gunther, dem Eremiten, und reicht bis ins Jahr 1951, als mit Anna Luise die letzte Fürstin von Schwarzburg starb. Das letzte Fürstenpaar blieb ungewollt kinderlos und so endete die Linie der einst einflussreichen und mächtigen Schwarzburger.

Wanderungen in der Umgebung von Schwarzburg

Das Schloss Schwarzburg thront hoch oben über dem reizvollen Schwarzatal, das zu jeder Jahreszeit Gelegenheit für Wanderungen und Ausflügen bietet. Frühling und Sommer lassen das Tal und die Ufer der Schwarza in den bunten Farben der zahlreichen Pflanzen und Blüten erstrahlen. Dies ist aber nur ein Vorspiel auf die Farbenpracht des Herbstes, der die Wälder rings um Schwarzburg in ein Meer von goldenen und roten Farben verwandelt.

Die nahegelegene Schwarzatalbahn lädt ein zu einer entspannten Fahrt durch die wunderbare Landschaft dieses Teiles von Thüringen.

 

Bildergalerie von Schloss Schwarzburg

Ausflugsziele in der Nähe von Schloss Schwarzburg

 

Weimar in Thüringen

Die Kulturstadt Weimar

Weimar ist in der Nähe von Großkochberg, was auch Goethe zu seiner Zeit von Nutzen war. Weimar hat einen unbeschreiblichen Charme und wird nicht nur bestimmt von seinen zahlreichen Parks, Gärten, den sehr gut erhalten Häusern in der Innenstadt und natürlich dem großen Angebot an Kunst und Kultur. Hinzu kommen die reizvollen Schlösser in Belvedere, Tiefurt und Ettersburg.

 

 

Burg Greifenstein bei Blankenburg

Die Burg Greifenstein bei Blankenburg

Die Burg Greifenstein ist eine mittelalterliche Feudalburg in der Nähe von Blankenburg in Thüringen. Neben der beeindruckenden Burganlage kann der Besucher die Kunst der Falknerei hautnah bei Flugvorführungen erleben.